Vollmond

Der Vollmond berührt uns alle, ob wir es wollen oder nicht. Dieser Vollmond war ein ganz besonderer, denn erstmals haben wir unseren heiligen Ort, unseren Steinkreis und Schwitzhüttenplatz öffentlich als Veranstaltungsort gewählt. Was bisher nur über Mundpropaganda weiter gegeben wurde, war nun für jeden ersichtlich und ich muss sagen es hat allen Beteiligten sehr gut getan, auch den Geistern des Platzes, die sich am Feuer die alten Knochen gewärmt haben.

Der Platz soll verkauft werden und wir haben eine Initiative gegründet, die sich des Platzes annimmt und ihn erwerben will. Wenn Du dich gerufen fühlst kannst du gerne dabei sein.

Earth Dance

Geben und nehmen sind die großen Lehren der Mondin, der schönen Mama Killa, und wenn etwas im Ungleichgewicht ist, spürt man es. Wenn die Balance zwischen geben und nehmen nicht mehr gegeben ist kann man etwas tun, um sie wieder herzustellen. 

 

Der Earth Dance ist eine Variante um wieder Gleichgewicht zu schaffen, etwas zu tun, etwas an Mutter Erde zurück zu geben. Wir als Platzhüterinnen und Platzhüter vom Steinkreis in Vorwerk hatten dazu eingeladen, da alle, die mit dem Steinkreis zu tun haben, daran beteiligt werden sollen.

 

Es war eine sehr kraftvolle und wohltuende Schwitzhütte, die wir vorab hatten. Spät in der Nacht wurden dann die Fackeln angezündet und der Tanz ging bis zum Sonnenaufgang. Wow, was für eine Energie! Danke an alle, die es möglich gemacht haben!

 

Meer

Lass die Weite in dein Herz kommen, denn sie vertreibt die Enge des Alltags, die durch Computer-Monitore, Drehstühle und zu viel Kopfarbeit entsteht. Schaue bis zum Horizont und fühle was dahinter ist.

 

Lass dich vom Wind verführen und von den Figuren, die er im Sand zaubert. Spüre das Feuer der Sonne auf der Haut, das direkte und das von der Erde reflektierte und stell dir vor, wie der Boden vom Meer überschwemmt wird, denn das Meer regiert hier, am Meeresgrund, im Watt. Spüre die Einzigartigkeit der Landschaft, den Drang bis zum Ende zu laufen, doch es gibt kein Ende, nur Weite, Sand und Meer und dich……..

 

Lausche den Klängen des Windes und den Vögeln. Einer hört sich an wie viele und du bist überrascht, wenn der eine aufhört zu singen, denn erst dann hörst du die anderen in weiter Entfernung. Wenn der Wind eine Pause macht, vermisst du plötzlich die Gesänge der Wiesen und das Rauschen der Küstenwälder, die du bis dahin gar nicht wahr genommen hast.

 

 

Wenn du noch nie hier warst, weist du nicht was du vermisst, bis es dir begegnet und mancher hat hier draußen schon sich selbst gefunden. Nicht als Treibgut, sondern freigelegt vom Wind und den Gezeiten, plötzlich Sonnenlicht erblickend und Freiheit fühlend, der Kopf ist klar, das Herz ist weit, du atmest durch und bist eins mit allem was ist.

Fransje Bik und Olga Yahontova (ex Kharitidi)

Olga Kharitidi Yahontova, eine russische Psychiaterin, hat zwischen 1999 und 2013 mehrere Seminare in den Niederlanden und Frankreich gegeben und dort Therapeuten in der von Ihr entwickelten Methode geschult, unter anderem meine Lehrerin Fransje Bik.

Die gelehrten Methoden wurden sehr stark von dem Wissen der russischen Schamanen aus dem Altai Gebirge - den KAMs - beeinflusst und ebenfalls von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Psychologie und Psychotherapie. 

Diese Kombination alten und neuen Wissens ermöglicht es sehr gut, den hinter traumatischen Ereignissen steckenden Ursachen auf die Spur zu kommen und diese im besten Fall zu beseitigen.

 

Am 27.09.2018 wurde mir von Fransje Bik, mit Einverständnis von Olga Kharitidi Yahontova, die Erlaubnis gegeben, diese Heilmethoden in Deutschland zu lehren. Ich bin sehr dankbar, diese Aufgabe zu übernehmen und freue mich auf die Vorbereitung der Seminare im nächsten Jahr.

Fremde Federn

Am heutigen schönen warmen und sonnigen Tag war ich draußen in der Natur um ein paar Zweige für das neue Schwitzhüttengestell zu finden. Das alte Gestell ist schon 3 Jahre alt und schon etwas altersschwach. Ich hatte mir letztes Jahr eine Stelle gemerkt, wo ich die richtigen Zweige finden würde. Leider hat sich herausgestellt, dass die Zweige nicht geeignet sind, da es doch nicht die richtigen Pflanzen waren.

Aber da ich sowieso gerade da war, habe ich mal einen Gang auf dem Deich gemacht. Weiter weg von der Straße habe ich dann eine wunderschöne weiße Feder gefunden, so groß, wie ich sie bisher noch nie gefunden habe.

Ich habe mich dann umgeschaut und noch viele weitere weiße Federn gefunden. Sie stammen von einem Schwan, der auf der Wiese in die Mauser gegangen ist und diese schönen Geschanke da gelassen hat. Auf dem Rückweg zum Auto konnte ich sehr viel Kraft in diesen Federn spüren, als ob der Schwan immer noch mit ihnen verbunden ist.

 

Ich glaube ich werde mir daraus was schönes basteln...

Finden anstatt zu suchen

Es war einmal ein Held auf seiner Reise zur großen Göttin, die mit einer Handbewegung das Meer teilen konnte. Er ritt auf einem Kamel und erfreute sich süßer Früchte. Die Göttin lebte in einem weißen Tempel, der von Wasser umgeben war.


Auf der Reise musste er durch die Wüste gehen, die von seltsamen fliegenden Tieren bewohnt war. Als er in der Wüste auf einen Berg stieg, verlor er den Halt und fiel tief hinunter. Er wachte durch das Klagen eines Kindes auf und stellte fest, dass er schon den Sternenhimmel über sich hatte.


Nebel war über der Landschft und doch fand er seinen Weg mit Rosenblättern bedeckt. Er nahm seine Rassel, sah den Mond an und hatte seine Göttin gefunden.